Lies Teil 2 hier.
Weitere 1,5h entfernt, befindet sich
mit 8,3 Mio. Einwohnern die Hauptstadt von Hubei: Wuhan. Als wir aus dem Zug
ausstiegen, trauten wir unseren Augen nicht: Eine riesige Menschenmasse – und
wir mittendrin – drängten sich zu den Ausgängen. Mehrere tausend Menschen alle
auf einmal in einem Tunnel – der Wahnsinn!
Wir waren im Bestay Hotel. Dieses und das JinJiang Hotel sind im selben Gebäude und
haben auch die selbe Rezeption, aber mit unterschiedlichen Angestellten, was
anfangs für Irritation gesorgt hat. Ein Mitarbeiter konnte halbwegs gut
Englisch sprechen, sodass wir nach wenigen Minuten unser Zimmer erhielten. Das
Zimmer war ganz in Ordnung, hatte aber leider kein Fenster. Von der
Metrostation war es auch ein Stückchen entfernt. Also: Beim nächsten Mal darauf achten ein Hostel neben einer Metrostation zu suchen.
Am ersten Tag waren wir im Hubei Provincial Museum, da das Wetter
nicht so mitspielte. Aber es hat mir erstaunlicherweise richtig gut gefallen.
Dadurch, dass Nationalwoche war, war der Eintritt auch noch kostenlos.
Besonders gefallen, hat mir die Ausstellung eines österreichischen Künstlers
sowie die Ausstellung zur russischen Kunst während des Zweiten Weltkrieges.
Danach waren wir am East Lake spazieren, auch hier war
wegen der Nationalwoche kostenloser Eintritt möglich. Bei Sonnenschein bestimmt
noch toller, aber ich fand ihn auch so schön. Auf dem Hinweg haben wir übrigens
eine Art Pizzabrot gefunden, welches mit scharfer Soße bestrichen wird. Oh,
man. Ein Traum. Das war so gut, dass wir auf dem Rückweg noch eins gekauft
haben, diesmal mit einer Gemüsefüllung. Wir haben der Frau erzählt, dass wir
aus Deutschland kommen und sie war davon so begeistert, dass sie jedem ihrer
Kunden mitteilte, dass wir aus Deutschland sind. :D
Am 2. Tag besuchten wir die
berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt - den Yellow Crane Tower. Eintritt kostet eigentlich 80 Yuan (ca. 11
EUR), aber mit dem Studentenausweis nur 40 Yuan (ca. 6 EUR). Es handelt sich
hierbei um eine große Parkanlage, mit verschiedenen Tempeln, Glocken und
Aussichtsplattformen. Leider hat es so stark geregnet, dass das Wasser ab und
zu wasserfallartig die Stufen herunterprasste.
Als wir genug davon hatten, sind wir
losgegangen, um die Metrostation zu suchen. Also, eigentlich wussten wir, dass
sie auf der Hauptstraße ist, aber die Entfernung konnten wir nicht einschätzen.
Erst nach 1h sind wir bei ihr angekommen, total nass und erschöpft. An die
Entfernungen in China muss ich mich noch gewöhnen...





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