Nun sitze ich hier. In einem Hotelzimmer. In einer großen Stadt. Besser gesagt in der inoffiziell größten Stadt der Welt. Ungefähr 10.000 km entfernt von zu Hause. Mein Hotelzimmer befindet sich in Chongqing, China.
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| Quelle: http://www.chinadiscovery.com/chongqing-tours/maps.html |
Was ich hier mache?
Ich werde in Chongqing an der Southwest University of Political Science and Law ein Auslandssemester absolvieren und ca. 5 Monate verbringen. Gemischte Gefühle übermannen mich: Einerseits Freude, Vorfreude auf das neue Abenteuer, die neue Sprache, die ich schon immer mal lernen wollte. Das scharfe Essen, wofür die Region bekannt ist und auch die Kultur, die so anders ist als die europäische.
Andererseits ist es sicherlich schwierig ohne Chinesischkenntnisse - nicht alle sprechen Englisch, auch das Essen wird erst einmal gewöhnungsbedürftig sein. Alle möglichen Gedanken schwirren in meinem Kopf
Aber die ersten Tage verliefen ziemlich gut. Zusammen mit Alex sind wir mit Qatar Airways über Doha nach Chongqing geflogen. Insgesamt 14h. Der Service war super! Andauernd gab es warmes Essen und Getränke. Da wir über Nacht geflogen sind, konnten wir auch ein paar Stunden schlafen. Am Flughafen wurden wir dann von zwei netten Mädels abgeholt, die uns in unser Hotel gebracht haben. 4 Leute, 2 Koffer, 1 Tasche sowie 2 Rucksäcke sind definitiv zu viel für ein chinesisches Taxi. Aber was solls, dann wird eben ein Koffer auf den Schoß genommen. :-D
Das Personal spricht leider kein Englisch - wie sich später herausstellt: die meisten hier sprechen kein Englisch. Somit ist es umso wichtiger Chinesisch zu lernen. Hier in der Umgebung gibt es nur zwei Hotels, die Ausländer aufnehmen dürfen, denn dafür wird eine spezielle Lizenz benötigt. Das Personal ist aber sehr freundlich: immer ein Lächeln auf den Lippen. Mit einer Übersetzungsapp klappt dann die Unterhaltung mal mehr mal weniger. Schwierig erwies sich auch das Geld abheben mit der Visa Card, da viele Banken diese nicht akzeptieren. Nach langem Suchen aber fanden wir schließlich die ICBC.
Was uns auch schon aufgefallen ist: Als Ausländer wird man hier regelrecht angestarrt! Hier sind im Vergleich zu Beijing oder Shanghai eher wenige. Die einen versuchen es so unauffällig wie möglich, andere hingegen starren unentwegt. Im Moment stört mich das nicht besonders. Mal sehen, was ich in 5 Monaten sage. ;-)
Hier gibt es ein tolles Video zu der Stadt:
Mehr über die ersten Tage hier gibt es demnächst.

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